Wiedergeburt und Glaube

 

In Johannes 3 Vers 8 steht geschrieben: 

8 Der Wind bläst, wo er will, und du hörst sein Sausen wohl; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er fährt. So ist ein jeder, der aus dem Geist geboren ist.

 

Die Wiedergeburt ist ein solcher Vorgang, dass der Wiedergeborene eine Zeit nicht genau weiß, wo oben noch unten ist, das ist ganz normal. 

 

Solches erfährt der Christ mitunter auch, "wenn das Salz fade geworden ist". Dann wird er Herr den Christen durch seinen Geist in die Wahrheit zurückführen. 

 

Wie macht man das, wenn es schnell gehen soll. 

 

Man wählt sich einen Tag für den Herrn aus. Nehmen wir den Samstag, 01.04.2017. Wir gehen hier auf Christen ein, wenn das Salz fade wurde, das bedeutet, irgendwie hat man sich etwas im Alltag verloren und man weiß das., man spürt "da stimmt etwas nicht".  

 

Das erste und beste Mittel ist Buße tun und bekennen. 

Dem Herrn alles offen hinlegen, nicht das Geringste darf verborgen bleiben. Das müssen keine lang-atmigen Sätze sein, einfach alles offenlegen. Schwächen, Unzulänglichkeiten etc. 

Dann wählt man den Tag, - bittet den Herrn um Ruhe und Zeit, die Bibel zu lesen. Man bittet um den Segen für die kommende Woche, so braucht man sich nicht um die kommende Woche sorgen. 

Man kann sich auch gleichzeitig den Tag zu Nutze machen, außer der inneren Reinigung, eine Außere zu vollziehen. So wird das Leben an einem Tag wieder vollkommen aufgerichtet. Das hat auch mit der Reinigung der Wohnung zu tun (Boden wischen vielleicht und Staub wischen), man fühlt sich einfach besser, die Musik an zwischendurch, immer wieder Bibel lesen und darüber nachsinnen, gerne auch eine Suppe kochen, dazu die nötigen Zutaten kaufen gehen. 

 

So verbringe ich mitunter "Tage mit dem Herrn", das mag ein beliebiger Tag sein, ich wähle den Samstag oder Sonntag, nach Belieben und / oder wenn es an der Zeit ist. 

 

Wenn ich seit meiner Bekehrung nie Christen angetroffen hätte, und einfach nur die Bibel gelesen, dann wäre ich so im Glauben aufgewachsen und bin es im Grunde auch. Es gibt ja auch Gläubige, die haben keine Gemeinde oder noch keine gefunden. Dass die Außenwelt von all dem nichts wahr nimmt oder glaubt, ist ganz normal. Da mag es sein, dass man im laufe der Monate mit nachher vielen Dutzend Leuten gesprochen hat und niemand glaubt. Auch das ist nichts Besonderes. Einfach dabei bleiben, nicht zu viel selbst tun, wie warten, dass es eine Frucht des Geistes ist und manchmal, da ist es wohl auch so, dass das Ergebnis erst im dritten Jahr gegeben wird, solches kann im Alten Testament nachgelesen werden. Also einfach geduldig sein und Beharrlichkeit, "dabei bleiben". 

 

Der Herr wird aber jeden Christen irgendwann mit Christen zusammenführen. Das, weil jeder ein Teil und ein Glied des Leibes Christi ist und da jeder einen Anteil bekommen hat und Gaben, so muss sich der Leib Christi natürlich auch ergänzen, austauschen und all das andere, was dazu zählt, einfach die Gemeindebriefe dazu lesen. 

 

Glaube ist nicht so kompliziert, wie mancher denken mag. Glaube ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich ein gewisses Grundgerüst für den Alltag zusammengesetzt hat und solches versuche ich hier zu vermitteln.